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Zwischen Himmel und Wasser – Didiers schicksalhafte Leidenschaft
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Didier Pironi war schon seit seiner Jugend dem Wassersport verbunden. Er war Universitätsmeister über 100m Freistil, fuhr Wasserski oder genoss das Leben an Bord der Yacht seiner wohlhabenden Eltern Noch
während seiner Zeit in der Formel 1 war Didier Pironi quasi
nebenher auch der französische Generalimporteur für
italienische Abbate Rennboote und Lamborghini Bootsmotoren. |
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1987
trat Didier zusammen mit seinem Navigator Bernard Giroux, mit Ari
Vatanen zweifacher Sieger der Rallye Paris-Dakar, und dem
sogenannten "Throttleman" Jean-Claude Guénard,
einem ex-Ligier Ingenieur, in der Weltmeisterschaft an. Das Boot,
die "Colibri" war revolutionär. Komplett
aus Karbon und Kevlar war es das leichteste Boot der ganzen
Meisterschaft, gebaut auf der französichen Werft ACX. |
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Um nach der Wende vorn zu sein, nahm die Mannschaft der 'Colibri' das Gas kaum zurück, fuhr aber trotzdem eine engere Linie um die Boje als die 'Pinot di Pinot' und traf dabei auf eine der Wellen, die der Tanker vor sich her schob. Plötzlich war die extrem leichte und damit instabile 'Colibri' in der Luft, überschlug sich und fiel verkehrt herum ins Wasser zurück, Wasser, das bei diesen Geschwingkiten hart wie Beton ist. Die drei Insassen waren sofort tot, das Boot fast unbeschädigt. Die leblosen Körper von Didier Pironi, Jean-Claude Guénard und Bernard Giroux wurden von einem Marinehubschrauber auf die Insel Wight gebracht. Didier
Pironi wurde wenige Tage später in Grimaud, in der Nähe
von St.Tropez zu Grabe getragen, er hinterließ seine Frau
Catherine, schwanger mit Zwillingen. |
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Die
'Colibri' wurde geborgen, mit einer Art Hardtop versehen
und später gerüchteweise von Jean-Pierre Jarier, aber
auch vom Perrot-Feeler Team eingesetzt. Sie wurde dann
schließlich in den Leader Hallen in St.Tropez eingelagert,
weil das Karbon begonnen hatte, sich aufzulösen. Mittlerweile
wurde sie restauriert und ist jetzt im Manoir de l'Automobile in
Lohéac, Frankreich, ausgestellt. |
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